Fluorid ist ein weltweit verbreiteter Zusatzstoff im Trinkwasser, aber eine sorgfältige Überwachung seiner Konzentration auf Sicherheit und Wirksamkeit ist wichtig. Für die Quantifizierung von Fluor im Trinkwasser gibt es mehrere gängige Methoden: Fluoridionenselektive Elektrode (F-ISE) und Spektralanalyse. Diese Methoden sind beide wirksam, aber wir werden untersuchen, wie die Spektralanalyse eine einfachere Methode zur Quantifizierung von Fluor bieten kann und wie sie zur Überwachung der Sicherheit und Qualität verschiedener Wasserquellen in der ganzen Welt eingesetzt werden kann.

Fluorid ist ein häufig vorkommender Zusatzstoff in unserer Trinkwasserversorgung. Die Spektralanalyse nutzt die kolorimetrische Technologie, um Fluoridverbindungen in Wasserproben zu identifizieren und sie schnell und effektiv zu quantifizieren.

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Die Geschichte der Fluoridierung des Trinkwassers

Die Verwendung von Fluorid als Zusatzstoff im Trinkwasser hat ihren Ursprung in den frühen 1900er Jahren. Dieser Schritt war eine Reaktion auf die Colorado Brown Stain Epidemic, bei der ein großer Teil der einheimischen Bevölkerung Anzeichen abnormaler Zahnverfärbungen zeigte. Nach vielen Jahren der Forschung gelang es den Wissenschaftlern, diese Epidemie mit der örtlichen Wasserversorgung in Verbindung zu bringen, indem sie eine frühe Spektraltechnik zur Bestimmung von Fluorid einsetzten.

Studien begannen auch, die Vorteile der Trinkwasserfluoridierung mit der Vorbeugung von Karies in Verbindung zu bringen, und schon bald wandten sich die Forscher dem Einsatz der Spektralanalyse zu, um den Fluoridgehalt auf seine Sicherheit hin zu überwachen. Sobald die quantitativen Werte dieses Elements als sicher und für den menschlichen Verzehr ohne nachteilige Auswirkungen akzeptabel eingestuft wurden, begann die Diskussion über die Zugabe dieses Elements zu unserer Trinkwasserversorgung. Mitte der 1900er Jahre begannen die öffentlichen Trinkwasserversorgungen mit der Verwendung dieses Zusatzstoffs als Teil eines Plans zur vorbeugenden Zahnpflege, der die ganze Nation erfasste. Fluorid wurde bald zu einem gängigen Bestandteil einer Vielzahl von Zahnpflegeprodukten, und mit der Einführung neuer Methoden zur Fluoridbestimmung, darunter F-ISE, wurde die Quantifizierung zu einer immer präziseren Wissenschaft.

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Nachdem die Entdeckung von Fluorid mit der vorbeugenden Zahnpflege in Verbindung gebracht wurde, begannen Zahnforscher, dieses Element einer Vielzahl von Zahnpflegeprodukten beizumischen. Bildquelle: Flickr-Benutzer Mauren Veras

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Andere Anwendungen der Spektralphotometrie in der Wassersicherheit

Im Laufe der Jahrzehnte übernahmen viele Länder in der ganzen Welt die Verwendung von Fluorid im Trinkwasser als Teil eines Plans zur vorbeugenden Zahnpflege. In anderen Teilen der Welt führten Fälle von hochgradiger Verunreinigung des Wassers mit Fluor dazu, dass eine fortschrittliche Wasserbewertung erforderlich wurde. Die Spektralanalyse wurde bald wieder zur bevorzugten Methode für die Quantifizierung von Fluorid in der Trinkwasserversorgung auf der ganzen Welt. Mit der Weiterentwicklung dieser Technologie kamen weitere Anwendungen für die Wasserqualität und -prüfung hinzu. Mit Spektralphotometern konnte nicht nur der Fluorgehalt in Wasserproben gemessen werden, sondern es wurden auch andere Anwendungen gefunden, die diese Technologie für eine Vielzahl von Zwecken nutzen, wie Überwachung der Wasserversorgung und Bewertung der Wasserqualität und -sicherheit.

Eine erschwingliche und wirksame Methode zur Bestimmung

Die Spektralanalyse hat sich zu einem wertvollen Instrument für eine Vielzahl von Wasserqualitätsprüfungen und -anwendungen entwickelt. Die Vielseitigkeit und Tragbarkeit spektralphotometrischer Instrumente hat zu vielen neuen Anwendungen in der Wasserqualitätsanalyse und der chemischen Forschung geführt. Die Spektralanalyse wurde von der American Public Health Association (APHA) als anerkannte Bewertungsmethode übernommen und wird zur Einhaltung der Normen und Vorschriften der vielen verschiedenen Branchen, die sie vertritt, eingesetzt. Sowohl die Wasserqualität als auch die Abwasseranalyse können mit Hilfe der Spektralanalyse bestimmt werden, und diese Anwendungen werden ständig weiterentwickelt. Als erschwingliche und schnelle Methode zur Bewertung von Fluor im Wasser sowie anderer Verunreinigungen stehen Spektraltechnologien jetzt im Mittelpunkt der Entwicklung einer sicheren Trinkwasserversorgung auf der ganzen Welt.

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Die Spektralanalyse ist vielseitig einsetzbar und findet bei der Prüfung der Wasserqualität und -sicherheit Anwendung. Mit Hilfe der Farbmesstechnik können Spektralphotometer die verschiedenen Elemente in Wasserproben identifizieren und genau quantifizieren. Bildquelle: Flickr-Benutzer James Niland

Es gibt viele verschiedene Arten von Spektralanalysegeräten, und bei HunterLab bieten wir eine Vielzahl von Instrumenten zur Messung der Wasserqualität und -sicherheit an. Ganz gleich, ob Sie nach einer Quantifizierung von Fluorid oder einer Abwasseranalyse suchen, es gibt viele spektralphotometrische Optionen, die Ihren Anforderungen entsprechen. Da die Technologie der Spektralanalyse ständig wächst und sich weiterentwickelt, nimmt HunterLab auch weiterhin Änderungen vor, um den wachsenden Anforderungen dieser Anwendungen gerecht zu werden. Für weitere Informationen zur Spektralphotometrie und zur Bewertung der Wasserqualität wenden Sie sich bitte noch heute an HunterLab.