Die Farbe von Fleisch und Proteinen hat erhebliche Auswirkungen auf die Einhaltung von Vorschriften, die Einstufung, die Wahrnehmung der Qualität durch den Kunden und den sicheren Verzehr. Wenn Sie die Farbe innerhalb der Industriestandards halten, können Sie sicherstellen, dass Ihr Betrieb die Qualitätserwartungen erfüllt, die Produktverschwendung reduziert und die Kundenzufriedenheit erhöht.
Warum Farbstandards in der Fleisch- und Proteinindustrie wichtig sind
Sowohl die Food and Drug Administration (FDA) als auch das United States Department of Agriculture (USDA) regulieren Fleisch und Fleischprodukte. Das USDA setzt die Farbstandards für Lebensmittel durch, die dem Federal Meat Inspection Act, dem Poultry Products Inspection Act und dem Egg Products Inspection Act unterliegen. Alle anderen fallen unter die FDA-Vorschriften, einschließlich Wildfleisch, verarbeitetes Fleisch und pflanzliche Fleischalternativen mit Farbzusätzen. Die Nichteinhaltung der Vorschriften führt zu erheblichen Strafen.
Auch die Farbe spielt bei der zertifizierten Fleischqualität eine Rolle. So bewertet das USDA beispielsweise die Farbe des Longissimus dorsi - des Rippenmuskels - bei der Bestimmung der Güteklasse. Auch die Qualität von Schweinefleisch wird teilweise durch die Farbe der inneren Muskulatur der Körperhöhle bestimmt.
Außerdem ist die Farbe nach wie vor ein wichtiges Kaufkriterium für die Verbraucher. Fleisch- und Eiweißprodukte mit ansprechenden Farben sehen frischer und gesünder aus. Produkte ohne die erforderliche Sauerstoffzufuhr bilden nicht das Oxymyoglobin-Pigment, das einen angenehmen kirschroten Farbton erzeugt, der zum Verzehr anregt.
Auch Farbveränderungen des Fleisches können auf Verderb hinweisen, die sich in der Regel als Verblassen oder Verdunkeln äußern. Produkte, die diese Merkmale aufweisen, sind für den Verzehr ungeeignet und können Krankheiten verursachen.