Das Beer-Lambert-Gesetz
Um die Beziehung zwischen Absorptions- und Transmissionsdaten zu verstehen, muss man das Beer-Lambert-Gesetz anwenden, eine spezielle Formel, die einen Prozentwert für die Lichtdurchlässigkeit angibt. Beim Durchgang von Licht durch eine Probe findet ein gewisses Maß an Absorption statt, und die Strahlung, die durch die Probe gelangt, kann als Strahlungsleistung P0 gemessen werden. Die Menge der absorbierten Strahlung kann auf verschiedene Weise mit Hilfe der Spektralphotometrie gemessen werden2, wie unten dargestellt:
Transmissionsgrad: T = P / P
% Transmissionsgrad: %T = 100 T
Absorption:
A = log10 P / P
A = log10 1 / T
A = log10 100 / %T
A = 2 - log10 %T
Die letzte Gleichung, A = 2 - log10 %T, wird am häufigsten verwendet, da sie eine einfache Berechnung der Absorption aus den Daten der prozentualen Durchlässigkeit ermöglicht. Diese Daten können dann verwendet werden, um die Eigenschaften einer bestimmten Verbindung zu unterscheiden. Anwendungen in der Lebensmittelwissenschaft, der klinischen Medizin, der Pharmazie und der chemischen Industrie nutzen alle diese Farbtechnologieformel, um bestimmte Verbindungen zu klassifizieren, Daten für die Wiederholbarkeit zu quantifizieren, Veränderungen zu erkennen und die Reinheit von Verbindungen für Sicherheit und Konsistenz zu messen.
Fortgeschrittene spektrophotometrische Technologie
Die Farbtechnologie und die Spektralphotometrie haben seit den frühen 1940er Jahren viele Fortschritte gemacht.3 Die heutigen Spektralphotometer sind in einer breiten Palette von Optionen erhältlich, die speziell auf die Bedürfnisse und Vorschriften der Industrie zugeschnitten sind. Zu diesen Optionen gehören Messgeräte für die Inline-Produktion sowie tragbare oder Tischmodelle. Die Fähigkeit, Materialien schnell und wiederholt auf Qualität, Konsistenz und Sicherheit zu prüfen, macht Spektralphotometer zu einer idealen Wahl unter den Farbmessgeräten. Das robuste und effiziente Design ermöglicht zahlreiche Anwendungen in der Produktion, im Labor und im Außendienst.