Spektrometer oder Spektralphotometer sind wertvolle Instrumente, mit denen Unternehmen die Qualität und Konsistenz der von ihnen hergestellten und verkauften Produkte sicherstellen. Sie können uns sagen, ob das Öl verunreinigt ist oder ob die Früchte reif sind. Sie stellen sicher, dass Ihr Lieblings-Tomatenketchup von Charge zu Charge das gleiche Rot aufweist. Sie geben Auskunft über die Sicherheit und Wirksamkeit der Medikamente, die Sie einnehmen. Sie sind ein wertvolles Instrument, um die Integrität der Unternehmensmarke zu gewährleisten und sicherzustellen, dass Konsistenz und Leistung über ein ganzes Produktlager hinweg intakt bleiben. Um zu verstehen, wie Spektralphotometer funktionieren, müssen wir die Wissenschaft der Spektralphotometrie verstehen.
Die Spektrophotometrie ist die Wissenschaft von der Wechselwirkung zwischen Licht und Materie. Die Objekte, die wir täglich sehen, sind verschiedene Formen von Materie - Feststoffe, Flüssigkeiten und Gase. Es mag Sie überraschen zu erfahren, dass Materie keine Farbe besitzt. Ein Apfel erscheint rot, weil das Licht mit der chemischen Zusammensetzung des Apfels wechselwirkt. Wenn Licht auf Materie trifft, werden einige Wellenlängen absorbiert und einige emittiert. Das emittierte Licht sehen und empfinden wir als "Farbe".
Spektralphotometer ahmen diesen visuellen Beobachtungszustand nach und liefern aussagekräftige und umsetzbare Informationen über die Farbe von Materialien, die es Unternehmen ermöglichen, die Farbgenauigkeit und -konsistenz ihrer Produktpalette und Markenfarben sicherzustellen.
Wie funktioniert also ein Spektralphotometer, und wie können wir es nutzen? Die Wissenschaft, die hinter diesem Instrument steht, ist solide und kann auf verschiedene Weise genutzt werden. Um dies zu verdeutlichen, haben wir Informationen darüber zusammengetragen, wie Spektralphotometer zum Farbmanagement verschiedener Produkte und Technologien beitragen.
Was ist ein Spektralphotometer?
Vielleicht erinnern Sie sich aus dem Chemieunterricht, dass Licht eine Form der elektromagnetischen Strahlung ist, wie Mikrowellen und Gammastrahlen. Wenn wir über das Lichtspektrum sprechen, meinen wir ein Energiespektrum, in dem unterschiedliche Energieniveaus das erzeugen, was wir als andere Farben wahrnehmen. Die Farben des Regenbogens folgen dem Verlauf der sichtbaren Energie, wobei Rot die niedrigste und Violett die höchste ist. Materialien, die das gesamte sichtbare Licht absorbieren, erscheinen schwarz, während diejenigen, die das Gegenteil tun, weiß erscheinen. Dazwischen gibt es Materialien, die bestimmte Lichtenergien aussenden und andere absorbieren, wodurch sie bestimmte Farben aufweisen.
Ein Spektralphotometer ist im Wesentlichen ein geeichter Lichtzähler.
"Spectro" bezieht sich auf die Tatsache, dass das Licht in einzelne Wellenlängen des elektromagnetischen Energiespektrums zerlegt ist. Ein Teil dieser Energie liegt im ultravioletten und sichtbaren Spektrum, das von Spektralphotometern erfasst werden kann, während andere Spektrometer die Infrarotstrahlung messen können.
"Photometer" misst die Lichtintensität bei bestimmten Wellenlängen und ist von 0 bis 100 skaliert. Null entspricht völliger Dunkelheit, und 100 ist perfektes Weiß. Bei einigen Eigenschaften wie der Fluoreszenz kann diese Skala über 100 hinausgehen, so dass die meisten Spektralphotometer 150 oder 200 erreichen können.
Spektralphotometer werden zur Messung der Farbe von Materialien verwendet. Materialien können fest, flüssig, undurchsichtig, lichtdurchlässig oder transparent sein. Je nach Form und Transparenz werden unterschiedliche Methoden zur Messung dieser Materialien verwendet. Undurchsichtige Materialien werden mit Reflexionsspektralphotometern gemessen, die die Menge des von einer Probe reflektierten Lichts messen. Im Gegensatz dazu werden transparente Materialien mit Transmissionsspektralphotometern gemessen, die die Lichtmenge messen, die das Material durchdringt. Unabhängig von der verwendeten Methode haben alle Spektralphotometer die gleiche grundlegende Technologie und den gleichen optischen Aufbau:
- Eine kontrollierte Lichtquelle, um das Material zu beleuchten.
- Eine Linse zur Kollimation des Lichts zum Monochromator.
- Ein Monochromator, der das Licht in seine einzelnen Farbwellenlängen zerlegt.
- Ein Wellenlängenselektor.
- Ein Detektor, der das von der Probe emittierte Licht quantifiziert.
- Eine Anzeige, die Ergebnisse liefert.